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Autor: Moninger, Kristina

Verlag: Rowohlt TB - 2021

ISBN: 978-3-499-00565-7

Preis: 12.00€

Eine schlimme Diagnose

Teresa kennt sich nicht mehr aus in ihrem Leben. Gerade noch hat sie sich mit Herzklopfen von Henry verabschiedet, da wacht sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus auf. Die Diagnose: Gedächtnisverlust. Fünf Jahre sollen seit dem Date mit Henry vergangen sein, doch Teresa erinnert sich an nichts. Wieso wohnt sie nicht mehr mit ihrer Schwester zusammen? Was wurde aus ihrem Tattoo-Studio? Wer ist der nackte Mann in ihrem Bad? Und vor allem: Wo ist Henry? 

Ordnung ins Chaos

Teresa muss Ordnung in das Chaos ihres Lebens bringen. Und sie muss Henry wiederfinden. Aber kann es überhaupt eine zweite Chance für ihre Liebe geben – nach allem, was in den letzten Jahren passiert ist?

Am Anfang von „Was wir sehen, wenn wir lieben“, habe ich erst mal nicht so richtig durchgeblickt. Aber dann. Theresa stürzt 2019 und erleidet eine Amnesie. Als sie aufwacht, denkt sie, sie befindet sich im Jahr 2014. Doch in den 5 Jahren hat sich sehr viel geändert. Das merkt Theresa schnell. Warum ist Henry so abweisend? Ihre Eltern sind wieder zusammen. Warum redet ihre Freundin Ariane nicht mehr mit ihr? Selbst ihre Schwester Sophie ist manchmal komisch. Und wo ist Celine?

Und wie geht es weiter?

Zunächst gib es zu viele Personen, die in zu vielen Zeiten unterwegs sind. Und es sieht so aus, also ob Teresa auf alle ihre Fragen keine richtige Antwort bekommt. Das hat mich echt leicht hibbelig gemacht, ich wollte sofort wissen was da los ist.

Das Buch ist aber total schön geschrieben. Ein toller Liebesroman und warum es sich lohnt um die Liebe zu kämpfen und dass man in seinem Leben irgendwann weiter machen muss, auch wenn es schwer fällt. Die Geschichte hat mich zum Schluss hin total berührt. Tolles Buch für den Frühling. 

Wir sind der Meinung

Zugegeben, am Anfang verlangt der Roman den LeserInnen einiges ab. Aber das Durchhalten lohnt sich. Eine lesenswerte Erzählung über das Leben, zweite Chancen, Selbstzweifel und Selbstfindung. Und für wen von uns, hat das Leben schon leichte Antworten parat?

Von Veröffentlicht am Montag, 17. Mai 2021